Samstag, 28. September 2013

Wenn Ärzte krank machen...

... ja eigentlich sollte man meinen, Ärzte seien dazu da, einem zu helfen und auf dem eh schon schwierigen Weg zu begleiten, aber es gibt eben auch solche, die das Gegenteil bewirken können. So wie zum Beispiel die Gynäkolgin, bei der ich gestern war.
Sie schien und scheint mit dem Thema absolut nicht vertraut zu sein und zusätzlich auch noch eine innere Abwehrhaltung gegen das Thema Trans* zu haben. Jedenfalls fragte sie mich mehrfach, ob ich denn überhaupt sicher sei mit meinem Weg und dass sie mir das zwar nicht ausreden wolle (wie sollte das auch gehen? Oo), aber ich müsse mir doch bewusst sein, was das heißt.
Halloooooo??? Ich weiß, das bin ich bereits, denn ich habe mich intensiv mit dem Thema über einen langen Zeitraum auseinandergesetzt, bin jetzt gewisse Zeit in psychologischer Betreuung und habe meine Indikation für die gegengeschlechtliche Hormonbehandlung. Einzig und allein das OK mit den Worten: "Intersexualität ausgeschlossen - Alles da - alles gesund." durch die Gyn fehlt mir noch und sie macht es mir so schwer. Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen.
Sie hat mit am Ende der Stunden kein Schreiben für meinen Endo mitgegeben, sondern mich nocheinmal zum Blutabnehmen einbestellt. Wozu verstehe ich nicht und sie wollte es mir auch nicht recht sagen. Wenn ich dieses Schreiben nicht bis zu meinem Folgetermin habe.... Ich weiß nicht, wie ich dann reagiere.

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